THEMA AKTUELL: Hörgerätefinanzierung
Jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse hat Anspruch auf einen Festbetrag pro Hörgerät.
Voraussetzung dafür ist die Verordnung eines Hörgerätes durch einen Hals-Nasen-Ohrenarzt.
Es ist natürlich auch jederzeit möglich ein Hörgerät privat zu erwerben.
Fragen Sie uns. Wir beraten Sie gern.
Krankenkassenzuschuss für Hörgeräte
Krankenkassen sind dazu verpflichtet, die Kosten eines Hörgeräts zu übernehmen, wenn dieses medizinisch sinnvoll ist und von einem HNO-Facharzt verordnet wurde.
Neue Anforderungen an Hörgeräte
Seit dem 1. November 2013 erhalten Hörgeschädigte 784,94 Euro von der gesetzlichen Krankenversicherung (kurz GKV) bei dem Kauf eines neuen Hörgerätes. Zudem ist die regelmäßige Wartung der Geräte nicht mehr in dem bisherigen Festbetrag enthalten, sondern wird stattdessen zusätzlich von der Krankenkasse übernommen. Desweiteren zahlt die Versicherung auch für die Beratung, die Anpassung und die Reparaturen. Damit dieser Betrag ausgezahlt werden kann, müssen sich die Betroffenen jedoch mit einigen neuen Anforderungen auseinandersetzen.
So gewähren die Krankenkassen nur dann einen Zuschuss, wenn das Hörgerät mit digitaler Technik ausgestattet ist. Das bedeutet im Klartext: die Geräte müssen nun über drei sogenannte Hörprogramme, eine Verstärkungsleistung (bis zu 75 Dezibel), vier verschiedene Kanäle sowie eine Rückkopplungs- und eine Störschallunterdrückung verfügen. Die digitalen Hörgeräte haben den Vorteil, dass sie nicht mehr per Hand von dem Akustiker eingestellt werden müssen, sondern sich automatisch anpassen.
Höhere Zuschüsse reichen trotzdem oftmals nicht aus
Bedenkt man, dass ein neues Hörgerät, je nach Individualisierung und Anpassung, mindestens 1.000 Euro kostet und das zweite Hörgerät nur mit einer Abschlagszahlung von 140 Euro von der Krankenkasse finanziert wird, dann ist auch die aktuelle Unterstützung laut dem Deutschen Schwerhörigenbund noch immer zu gering und nicht hinnehmbar. Laut der Hilfsorganisation muss definitiv jedes einzelne Hörgerät von der Krankenkasse mitfinanziert werden, so dass die Betroffenen angemessen versorgt werden können. Derzeit werden teure Hörgeräte nur dann komplett von der Krankenversicherung übernommen, wenn diese aus medizinischer Sicht absolut notwendig sind.
Verbraucherzentrale: Zuschuss definitiv beanspruchen
Die Verbraucherzentrale NRW hat vor kurzem nochmals darauf hingewiesen, dass sich Hörgeschädigte nicht auf eine Verzichtserklärung bei ihrem Hörgeräteakustiker einlassen sollten. Zudem sollte man sich von seinem Akustiker verschiedene Geräte zeigen lassen, von denen mindestens zwei von der Krankenkasse finanziert werden. Dabei handelt es sich um die sogenannten Kassenmodelle. Ebenso sollte man sich vor dem Kauf eines neuen Hörgerätes mit der Krankenkasse abstimmen, so dass man am Ende nicht auf den Kosten sitzen bleibt.
Quelle: http://www.welches-hoergeraet.de
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